Wie gehe ich mit Daten um, die nicht sicher zu lesen sind?

Kann man '''Buchstaben nicht oder nicht sicher''' erkennen (Druckschwäche, Flecken, Verwischungen o.ä.), so wird folgende Kennzeichnung verwendet:

  • M{...}er - Punkte in geschweifter Klammer zeigen die bestimmbare Anzahl von nicht rekonstruierbaren Buchstaben an (in diesem Fall drei).
  • Müll{} - geschweifte Klammer ohne Inhalt zeigt unbestimmbare Anzahl von nicht rekonstruierbaren Buchstaben an
  • M{ü}ller - Einrahmung mit geschweifter Klammer kennzeichnen Unsicherheit bei der Lesung.

Die geschweiften Klammern erreicht man über die Tastenkombinationen STRG und ALT und 7 beziehungsweise STRG und Alt und 0.

Man kann Einträge, die nicht sicher zu lesen sind auch als „Tippfehler“ melden. Dann werden sie einem Projektbetreuer vorgelegt. Dies sollte allerdings nur dann erfolgen, wenn eine Chance besteht, dass ein Projektbetreuer aufgrund seiner Erfahrung den Eintrag besser entziffern kann. Ist auf einem Scan z. B. die Hausnummer am rechten Seitenrand abgeschnitten, kann auch ein Projektbetreuer diese nicht ohne weiteres „rekonstruieren“. Hier sollte auf ein „Röten“ des Eintrags verzichtet werden. Tritt ein solcher Effekt über weite Bereiche einer Seite auf, sollte dies per Mail an die Projektbetreuer (DES@genealogy.net) gemeldet werden.

Ich habe einen Tippfehler in einem grünen Balken gefunden, kann ich diesen selbst korrigieren?

Ja, das ist bis zu einem gewissen Projektfortschritt möglich. Und zwar auf Seiten, die man selbst in Bearbeitung hat - In der Navigationszeile steht "Seite wird bearbeitet") oder den Status „ Page. status.COMPLETE“ aufweisen. (Diese Seiten wurden bereits komplett gemeldet aber noch nicht final von einem Projektbetreuer überprüft. Erst nach dieser finalen Überprüfung werden die Daten „eingefroren“. Danach können Tippfehler nur noch über Doppelklick als Fehler gemeldet werden.

Das Korrigieren eines Tippfehlers erfolgt über die Bearbeiten-Funktion im Kontext-Menü.

Wie gehe ich mit offensichtlichen Setzfehlern („Tippfehler“ schon in der Quelle) um?

Auch hier gilt der Grundsatz der buchstabengetreuen Erfassung. Wir erfassen die Quelle und nicht das „persönliche Wissens des Erfassers“. Ein „Goerg“ bleibt also ein „Goerg“ und „Münhcen“ bleibt „Münhcen“. Falsch gesetzte Ortsnamen können über die GOV-ID aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis (GOV) dem richtigen Ort zugeordnet werden. Eine Ausnahme lassen wir zu: Bei falsch gesetzten Vornamen darf der richtige Vorname in geschweiften Klammern eingefügt. Beispiel: „Wilhlem {Wilhelm}“. Die geschweifte Klammer soll hier (im Gegensatz zu einer runden Klammer) darauf hinweisen, dass es sich hier um eine nicht in der Quelle vorhandene Ergänzung dient. Findet man einen Setzfehler in einem Straßennamen, der über Auswahlfelder gesteuert wird, kann man den Projektbetreuer über die Auswahl „xxxfehlt in Liste“ auf diesen Sachverhalt aufmerksam machen. In solchen Fällen entscheidet der Projektbetreuer über das weitere Vorgehen.

Wie kann ich mit Projektbetreuern Kontakt aufnehmen?

Jedes Erfassungsprojekt wird von einem oder mehreren Projektbetreuern begleitet. Diese überprüfen fertige Seiten und frieren diese ein, bearbeiten gemeldete Tippfehler, überprüfen neu hinzugekommene Erfasser und stehen für konkrete Fragen zur Verfügung. Die jeweiligen Projektbetreuer sind auf der Projektbeschreibungsseite namentlich genannt. Die Projektbeschreibungsseite findet sich auf der DES-Startseiten. Außderdem kann sie aus der Erfassungsmaske heraus über die Navigationzeile aufgerufen werden. Alle Projektbetreuer sind über die Mail-Adresse DES@genealogy.net erreichbar.

Für Fragen und Diskussionen, die für einen weiteren Personenkreis interessant sein könnten, wurde eine eigene Mailingliste eingerichtet. wird allen Erfassern empfohlen, diese Liste zu abonnieren, da dort auch über allgemeine Neuerungen und Probleme, z. B. Systemausfälle informiert wird. Diese Mailingliste kann hier: http://list.genealogy.net/mm/listinfo/des-l abonniert werden.

Ich möchte vorerst nicht weiter erfassen. Muss ich etwas beachten?

Nein, man kann die Erfassung jederzeit abbrechen. Die Seite, auf der man zuletzt gearbeitet hat, bleibt für einen Zeitraum von 7 Tagen reserviert. Während dieses Zeitraums erhält man „seine“ Seite wieder zugewiesen, wenn man sich erneut anmeldet. Erst nach Ablauf dieser Frist wird die Seite wieder freigegeben und ein anderer Erfasser erhält die Möglichkeit, sie weiter zu bearbeiten. Pro Erfassungsprojekt ist immer nur eine Seite reserviert. Verlässt man „seine“ Seite, z. B. durch Weiterblättern, wird sie sofort wieder freigegeben und man kann sie nur dann zurückholen, wenn sie nicht zwischenzeitlich durch einen anderen Erfasser „besetzt“ wurde.

Meine Seite ist fertig erfasst, wie geht es weiter?

Ist eine Seite komplett fertig erfasst, muss sie „fertig“ gemeldet werden (siehe Navigationzeile). Das führt dazu, dass diese anderen Erfassern nicht mehr zum Vervollständigen vorgelegt wird. Stattdessen wird sie den Projektbetreuern vorgelegt, die sie abschließend überprüfen (vor allen Dingen auf Vollständigkeit aber auch auf Einhaltung der Editionsrichtlinien). Anschließend wird die Seite als „page.status.ADMINCOMPLETE“ gekennzeichnet. Auf solchen Seiten dürfen von Erfassern keine Änderungen mehr vorgenommen werden. Anschließend kann man sich eine neue freie Seite vorlegen lassen (siehe Navigationzeile)

results matching ""

    No results matching ""